Sonntag, 27. Dezember 2015
Sonntag, 18. Oktober 2015
die zeit !!
von
gitta
um
09:51
ja, die zeit vergeht so wahnsinnig schnell. juni war die letzte eintragung.
da oma und opa nun noch mehr als sonst zu tun haben, vergeht die zeit noch schneller.
andrea, nick,elizabeth und sascha wohnen seit sommer ganz nahe zu uns. es wird auch noch näher werden!
elizabeth. begann in der volksschule und s. in der krippe. einig male in der woche sind oma und opa gefragt, auch oft am wochenende.
obwohl die zeit noch schneller vergeht, freuen wir uns mit den kindern zu sein (manchmal "huch") und jedenfalls geht es mir so, dass alex sehr oft mit dabei ist. erst gestern spielten sie mit dem großen aufblasbaren aua flugzeug, dass alex als geschenk von seinen arbeitskollegen zu seinem letzten geburtstag bekam und nach wie vor über meinem schreibtisch hängt. es hängt ein bild von alex daran.
elizabeth fragte nach alex und warum er sterben musste. nach meiner antwort, dass er krank war, war die frage beantwortet und erledigt. wie gut es doch die kinder haben!
es gibt aber auch immer wieder andere erinnerungen die wach werden, wie jene als mich alex im krankenhaus zu seinem bett rief, mir einen kopfhörer von seinen beiden gab, und mich bat mir dieses lied an zu hören. dieses hörte ich vor kurzem im radio, und es hat es mich durchgeschüttelt - ich wußte den titel nicht, suchte ihn nach dem text und bin sicher dass ich es gefunden hab:
da oma und opa nun noch mehr als sonst zu tun haben, vergeht die zeit noch schneller.
andrea, nick,elizabeth und sascha wohnen seit sommer ganz nahe zu uns. es wird auch noch näher werden!
elizabeth. begann in der volksschule und s. in der krippe. einig male in der woche sind oma und opa gefragt, auch oft am wochenende.
obwohl die zeit noch schneller vergeht, freuen wir uns mit den kindern zu sein (manchmal "huch") und jedenfalls geht es mir so, dass alex sehr oft mit dabei ist. erst gestern spielten sie mit dem großen aufblasbaren aua flugzeug, dass alex als geschenk von seinen arbeitskollegen zu seinem letzten geburtstag bekam und nach wie vor über meinem schreibtisch hängt. es hängt ein bild von alex daran.
elizabeth fragte nach alex und warum er sterben musste. nach meiner antwort, dass er krank war, war die frage beantwortet und erledigt. wie gut es doch die kinder haben!
es gibt aber auch immer wieder andere erinnerungen die wach werden, wie jene als mich alex im krankenhaus zu seinem bett rief, mir einen kopfhörer von seinen beiden gab, und mich bat mir dieses lied an zu hören. dieses hörte ich vor kurzem im radio, und es hat es mich durchgeschüttelt - ich wußte den titel nicht, suchte ihn nach dem text und bin sicher dass ich es gefunden hab:
Montag, 8. Juni 2015
von
gitta
um
14:48


mit meinen gedanken bin ich aber nach wie vor oft und vor allem mit sascha und eliszabeth bei alex. es scheint, dass sascha ein wenig ähnlich wie sein onkel vieles an
fröhlichkeit mitbekommen hat.
auch liebe freunde wie auch schulkollegen, s.links, denken offensichtlich gerne an alex. immer wieder finde ich nachrichten oder treffe menschen die sich gerne an ihn erinnern.
wie rechts zu sehen ist, saß vor kurzem eine eule am grabstein. auch in der box vom geochache waren ganz nette dinge zu finden. ich denke es wäre für viele familien, die vor allem so früh verstorbene angehörige haben, eine nette idee, ein logbuch beim grab zu hinterlegen, dass die besucher ihre nachricht hinterlassen können. ich finde es jedesmal schön die nachrichten im logbuch zu lesen, obwohl mich jeweils auch mails dazu erreichen und kleine dinge darin zu finden. es macht dann den grabbesuch ein wenig leichter, weil ich weiß - alex ist nach wie vor in vieler menschen gedanken und ich kann daran teilhaben.
Montag, 2. März 2015
nachricht einer ehemaligen kollegin von alex
von
gitta
um
15:09
vor kurzem erreichte mich folgendes mail:
Sehr geehrte Frau Pavlovic, ich habe von 1995-1999 bei der Aua am Flughafen gearbeitet. Durch Zufall habe ich erst vor Kurzem von Alex' Tod
und seiner Krankheit erfahren. Ich möchte Ihnen hiermit mein Beileid ausdrücken. Ich habe Alex noch sehr gut in Erinnerung und bin tief betroffen. Alex war immer so witzig und positiv und bei allen sehr beliebt. Auch ich habe ihn sehr gemocht. Es war mir ein Bedürfnis, Ihnen dieses Email zu schreiben. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!
natürlich freute ich mich (gepaart wehmut) über diese nachricht.
![]() |
auabüroeröffnung oktober 2007 |
Mittwoch, 4. Februar 2015
von
gitta
um
14:49
04.Februar2015
der 8.jänner 1974 war sein geburtstag - am 27.Jänner 2008 musste er die welt wieder verlassen. an beiden tagen war ich mit meinen gedanken ganz eng bei alex.
am 04.Februar 2008 also vor genau 7 jahren mussten wir uns bei alex bei unserer gruft verabschieden. es war es kalt und grau, genau so wie heute.
dort ist jetzt der platz wo wir und viele andere menschen ihn besuchen
fast auf den tag genau, nämlich gestern kam folgende nachricht:
Vielen Dank liebe(r) pavlo für diesen Cache den wir am 2.2.2015 um 13:18 als unsere Nummer 940, verbuchen durften.
Da ich mit den Kids ja die Ferien zu Hause verbringe stand für heute mal eine kleine Geocaching Tour am Plan und da beide noch nie am Zentralfriedhof waren dachte ich es wäre ein guter Plan das für heute anzusetzen. Und tatsächlich entpuppte sich dieser Plan als super zielführend. Wir fanden zwar nicht enorm viele Dosen, aber dafür hatten die Kinder riesen Spaß (klingt blöd, aber es war so ... Begeisterung wäre ein alternatives Wort, das vielleicht auch zutrifft). Der Fotoapparat glühte und ich hatte auch Freude, dass ich die richtige Wahl getroffen hatte.
Zunächst verwunderte uns der Platz an dem Grab, weil man ja nicht immer die Listings gleich liest. Aber dann beim Lesen wurde das Ganze klar und die Bedeutung wurde ganz eine andere. Jetzt beim Schreiben des Logs erst habe ich Gelegenheit das berührende Blog zu lesen. Dies ist wohl einer der Caches der ewig in emotional heftiger Erinnerung bleiben wird (so eine intensive Erfahrung im Zusammenhang mit Geocaching spürte ich nur bei der [url=http://coord.info/GC297K7]Gedenkstätte Kaprun[/Url] und natürlich bei den [url=http://coord.info/GC553RD]Babygräbern gleich hier ums Eck[/Url]). Als Atheist glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod, ich glaube aber fest daran, dass die Spuren die wir hinterlassen Bedeutung haben - und diese Spuren hier sind sehr groß und deutlich. Danke fürs Pflegen dieser Dose, die das Andenken an Pavlo aufrecht erhält und so seine Spuren konserviert.
der 8.jänner 1974 war sein geburtstag - am 27.Jänner 2008 musste er die welt wieder verlassen. an beiden tagen war ich mit meinen gedanken ganz eng bei alex.
am 04.Februar 2008 also vor genau 7 jahren mussten wir uns bei alex bei unserer gruft verabschieden. es war es kalt und grau, genau so wie heute.
dort ist jetzt der platz wo wir und viele andere menschen ihn besuchen
fast auf den tag genau, nämlich gestern kam folgende nachricht:
Vielen Dank liebe(r) pavlo für diesen Cache den wir am 2.2.2015 um 13:18 als unsere Nummer 940, verbuchen durften.
Da ich mit den Kids ja die Ferien zu Hause verbringe stand für heute mal eine kleine Geocaching Tour am Plan und da beide noch nie am Zentralfriedhof waren dachte ich es wäre ein guter Plan das für heute anzusetzen. Und tatsächlich entpuppte sich dieser Plan als super zielführend. Wir fanden zwar nicht enorm viele Dosen, aber dafür hatten die Kinder riesen Spaß (klingt blöd, aber es war so ... Begeisterung wäre ein alternatives Wort, das vielleicht auch zutrifft). Der Fotoapparat glühte und ich hatte auch Freude, dass ich die richtige Wahl getroffen hatte.
Zunächst verwunderte uns der Platz an dem Grab, weil man ja nicht immer die Listings gleich liest. Aber dann beim Lesen wurde das Ganze klar und die Bedeutung wurde ganz eine andere. Jetzt beim Schreiben des Logs erst habe ich Gelegenheit das berührende Blog zu lesen. Dies ist wohl einer der Caches der ewig in emotional heftiger Erinnerung bleiben wird (so eine intensive Erfahrung im Zusammenhang mit Geocaching spürte ich nur bei der [url=http://coord.info/GC297K7]Gedenkstätte Kaprun[/Url] und natürlich bei den [url=http://coord.info/GC553RD]Babygräbern gleich hier ums Eck[/Url]). Als Atheist glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod, ich glaube aber fest daran, dass die Spuren die wir hinterlassen Bedeutung haben - und diese Spuren hier sind sehr groß und deutlich. Danke fürs Pflegen dieser Dose, die das Andenken an Pavlo aufrecht erhält und so seine Spuren konserviert.
Montag, 22. Dezember 2014
november - dezember 2014
von
gitta
um
17:35
21.dez.2014
die trüben november- und dezembertage bringen oft erinnerungen an die zeit in der alex durch sein rezidiv nicht mehr mobil war, im spital therapiert wurde und wir uns vorbereiteten vom spital nach hause zu gehen.
den trüben gedanken nach zu geben ist keine gute lösung, besser ist es erinnerungen an alex und seine freunde ins gedächtnis zu rufen - vor allem jene, die auch spass machen können.
so war wieder ein besuch in kasten bei der theaterlaiengruppe angesagt. dieses jahr saßen wir 1.reihe fussfrei und konnten das wie immer lustig und gut dargestellte stück von nächster nähe mit erleben.

die trüben november- und dezembertage bringen oft erinnerungen an die zeit in der alex durch sein rezidiv nicht mehr mobil war, im spital therapiert wurde und wir uns vorbereiteten vom spital nach hause zu gehen.
den trüben gedanken nach zu geben ist keine gute lösung, besser ist es erinnerungen an alex und seine freunde ins gedächtnis zu rufen - vor allem jene, die auch spass machen können.
so war wieder ein besuch in kasten bei der theaterlaiengruppe angesagt. dieses jahr saßen wir 1.reihe fussfrei und konnten das wie immer lustig und gut dargestellte stück von nächster nähe mit erleben.

andi strobl hatte in gewohnter weise die meisten "lacher" auf seiner seite.
übermorgen wird weihnachten in der familie gefeiert. alex wird in unseren gedanken sein.
ALLEN BLOGLESERN WÜNSCHE ICH EIN RUHIGES, SCHÖNES WEIHNACHTSFEST UND VOR ALLEM GESUNDHEIT UND FREUDE IM JAHR 2015
GITTA
alex und andrea weichnachten 1978
Freitag, 14. November 2014
Späte Bestätigung
von
gitta
um
11:48
immer noch verfolge ich themen die hirntumore betreffen - es lässt mich einfach nicht los.
so zum beispiel die meldungen über " medaustron" den neuen protonen -teilchenbeschleuniger, der diese tage in probebetrieb in wr.neustadt genommen wurde.
ich erinnere mich, als das rezitiv von alex festgestellt wurde, ließ ich eine kopie der cd machen um mit dieser nach wr. neustadt zu fahren. damals wusste ich schon um den bau dieses protonen-teilchenbeschleunigers und wollte mehr darüber erfahren sowie eine zweitmeinung ein holen. damals war der beschleuniger natürlich noch nicht in betrieb aber speziell die neurochirugen in wr. neustadt waren darüber besser informiert als in anderen kliniken. leider bekam ich damals auch die bestätigung, dass mit herkömmlicher bestrahlung eine ev. verlängerung von einem halben jahr angenommen werden musste und der bau des protonen beschleunigers eben noch länger dauern würde.
unabhängig davon ist es für mich eine späte genugtuung meine vermutung bestätigt zu finden, die ich als alex an der uni klink wien für neurochirurgie behandelt und auch operiert wurde, immer wieder hatte.
in einem kürzlich von zwei neurochirurginnen, marion reddy und iris zachenhofer, beide waren auf der neurochirugischen abteilung des akh in wien als assistenzärztinnen angestellt, herausgegebenen buch "dachschaden" entdeckte ich aussagen die meine damaligen eindrücke dieser klinik und der dort tätigen neurochirugen (vor allem der leitenden) bestätigen.
immer wieder kommen und kamen mir gedanken über dieses thema und nun weiß ich, dass ich nicht ganz unrecht hatte. es hätte alex nicht am leben erhalten, ihm aber einiges an wartezeit auf die operation und danach ihm und mir vieles an unmut erspart.
zitat anfang: "das ganze System ist geprägt von einer irren Gier nach den richtig spannenden Operationen. das große problem der neurochirurgen besteht ja darin, dass nur 0,1 prozent der menschen einen gehirntumor entwickeln ..........so müssen die neurochirurgen um ihre fälle kämpfen. wenn in der früh die patienten in der ambulanz warten, dann reservieren sie sich schon mal die spannensten fälle, wenn sie die befugnis dazu haben. denn keiner hat lust den hundertsten bandscheinbanvorfall". zitat ende
vieles mehr was in dem buch beschrieben wird würde ich sofort unterschreiben.
"dachschaden" marion reddy, iris zachenhofer - herausg. 2014 - verlag: edition a, wien
so zum beispiel die meldungen über " medaustron" den neuen protonen -teilchenbeschleuniger, der diese tage in probebetrieb in wr.neustadt genommen wurde.
ich erinnere mich, als das rezitiv von alex festgestellt wurde, ließ ich eine kopie der cd machen um mit dieser nach wr. neustadt zu fahren. damals wusste ich schon um den bau dieses protonen-teilchenbeschleunigers und wollte mehr darüber erfahren sowie eine zweitmeinung ein holen. damals war der beschleuniger natürlich noch nicht in betrieb aber speziell die neurochirugen in wr. neustadt waren darüber besser informiert als in anderen kliniken. leider bekam ich damals auch die bestätigung, dass mit herkömmlicher bestrahlung eine ev. verlängerung von einem halben jahr angenommen werden musste und der bau des protonen beschleunigers eben noch länger dauern würde.
unabhängig davon ist es für mich eine späte genugtuung meine vermutung bestätigt zu finden, die ich als alex an der uni klink wien für neurochirurgie behandelt und auch operiert wurde, immer wieder hatte.
in einem kürzlich von zwei neurochirurginnen, marion reddy und iris zachenhofer, beide waren auf der neurochirugischen abteilung des akh in wien als assistenzärztinnen angestellt, herausgegebenen buch "dachschaden" entdeckte ich aussagen die meine damaligen eindrücke dieser klinik und der dort tätigen neurochirugen (vor allem der leitenden) bestätigen.
immer wieder kommen und kamen mir gedanken über dieses thema und nun weiß ich, dass ich nicht ganz unrecht hatte. es hätte alex nicht am leben erhalten, ihm aber einiges an wartezeit auf die operation und danach ihm und mir vieles an unmut erspart.
zitat anfang: "das ganze System ist geprägt von einer irren Gier nach den richtig spannenden Operationen. das große problem der neurochirurgen besteht ja darin, dass nur 0,1 prozent der menschen einen gehirntumor entwickeln ..........so müssen die neurochirurgen um ihre fälle kämpfen. wenn in der früh die patienten in der ambulanz warten, dann reservieren sie sich schon mal die spannensten fälle, wenn sie die befugnis dazu haben. denn keiner hat lust den hundertsten bandscheinbanvorfall". zitat ende
vieles mehr was in dem buch beschrieben wird würde ich sofort unterschreiben.
"dachschaden" marion reddy, iris zachenhofer - herausg. 2014 - verlag: edition a, wien
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