Freitag, 9. Dezember 2016

weihnachten 2016
wie immer waren die vergangenen monate, ausgefüllt mit arbeit und familie, schnell verrüber.

elisabeth und sascha, alex´nichte und neffe wachsen schnell heran und halten die eltern aber auch opa und oma auf trab. speziell sascha (alexander) ist ähnlich wie sein onkel,  ein besonders lustiges kind und erwecken immer wieder erinnerungen an ihn.

weiterhin besuchen viele geocacher das grab von alex. mittlerweile sind es kanpp 2000 eintragungen. dies bedeutet dass ich mindestens zwei bis drei, meist sehr rührende, mails pro woche von den besuchern bekomme. diese tatsache bedeutet auch, dass viele menschen alex posthum kennen lernen und er somit nicht nur in den gedanken von verwandten sondern auch fremder menschen ist.

all jenen die alex grab besuche, besucht haben aber auch jenen die ihn kannten und manchmal hier auf die seite schauen und an ihn denken, wünsche ich eine schöne adventszeit, ein fröhliches weihnachtsfest und alles Gute, besonders Gesundheit, für 2017.




Sonntag, 24. April 2016

vor 30 Jahren

aus dem internet:

30 Jahre ist es her, dass am 26. April der Reaktor in Block 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl explodierte – und Tausende Menschen an Langzeitfolgen sterben ließ.
Die Wolke erreichte Österreich am 29. April 1986. Ein Tief über dem ukrainischen Tschernobyl und Wind, der aus dem Südosten kam, hatte sie zuerst über Weißrussland und Polen nach Schweden getragen, bis der Wind drehte und sie nach Wien und Österreichs Osten schubste. Hier war das Land mitten im Wahlkampf für das Amt des Bundespräsidenten. Kurt Waldheim trat neben Kurt Steyrer und Freda Meissner-Blau an.

heute früh nach dem aufwachen dachte ich wie so oft an alex und es kam mir wieder einmal der gedanke an tschernobyl. ich konnte mich nicht mehr an das jahr und das datum erinnern und suchte in meinen gedanken  - ich kam auf das jahr 1986. alex war 12 jahre alt.
einige gleichaltrige kinder von bekannten starben mittlerweile auch schon an einer tumorerkrankung. vielleicht gab es eine gemeinsame ursache? experten sind bis heute nicht sicher wie viel zusammenhang mit Tumorerkrankungen und tschernobyl es gab.

beim frühstück las ich wie immer in der zeitung und fand einen großen artikel über "vor 30 jahren tschernobyl". eigenartig, dass mir fast genau auf den tag der gedanke an dieses unglück kam.
interssant im zusammenhang mit heute  - damal war auch ein bundespräsidentenwahlkampf!

 http://www.kulturundwein.com/projectspace.htm





Dienstag, 26. Januar 2016

27.01.2015
vor genau 8 jahren hat alex für immer diese welt verlassen. vieles ist in der zwischenzeit passiert und oft denke ich was er denn nur sagen würde wenn er jetzt nach hause käme.

am 19.01.2016 mussten wir chili gehen lassen. wir haben verhindert dass sie qualvoll stirbt und so durfte sie ohne vorahnung einschlafen. chili wurde im okt. 2006 geboren - alex war mit dabei.
jetzt ist es ruhig geworden. niemand weckt uns um 1/2 6 uhr früh, der korb im schlafzimmer bleibt fast immer leer, bis auf ein paar augenblicke wo tosca sich`s dort gemütlich macht. niemand stiehlt mehr essen in der küche und niemand fordert genau um 1/2 4 nachmittags uns auf spazieren zu gehen und niemand liegt unterm couchtisch und lässt sich am bauch kraulen. tosca scheint es gelassen zu nehmen und hat jetzt die möglichkeit mehr aufmerksamkeit zu bekommen.

es ist ruhig geworden und .... ich vermisse es - aber  es wird manches  einfacher werden





Sonntag, 27. Dezember 2015

2016

 

Allen Besuchern dieser Seite wünsche ich alles erdenklich Gute für 2016


In Gedanken an Alex 

Gitta Pavlovic

Sonntag, 18. Oktober 2015

die zeit !!

ja, die zeit vergeht so wahnsinnig schnell. juni war die letzte eintragung.
da oma und opa nun noch mehr als sonst zu tun haben, vergeht die zeit noch schneller.
andrea, nick,elizabeth und sascha wohnen seit sommer ganz nahe zu uns. es wird auch noch näher werden!
elizabeth. begann in der volksschule und s. in der krippe. einig male in der woche sind oma und opa gefragt, auch oft am wochenende.
obwohl die zeit noch schneller vergeht, freuen wir uns mit den kindern zu sein (manchmal "huch") und jedenfalls geht es mir so, dass alex sehr oft mit dabei ist. erst gestern spielten sie mit dem großen aufblasbaren aua flugzeug, dass alex als geschenk von seinen arbeitskollegen zu seinem letzten geburtstag bekam und nach wie vor über meinem schreibtisch hängt. es hängt ein bild von alex daran.
elizabeth fragte nach alex und warum er sterben musste. nach meiner antwort, dass er krank war, war die frage beantwortet und erledigt. wie gut es doch die kinder haben!

es gibt aber auch immer wieder andere erinnerungen die wach werden,  wie jene als mich alex im krankenhaus zu seinem bett rief, mir einen kopfhörer von seinen beiden gab, und mich bat mir dieses lied an zu hören. dieses hörte ich vor kurzem im radio, und es hat es mich durchgeschüttelt - ich wußte  den titel nicht, suchte ihn  nach dem text und bin sicher dass ich es gefunden hab:




Montag, 8. Juni 2015

die zeit vergeht mir so schnell - wahrscheinlich weil glücklicherweise ich jetzt öfter meine lieben enkelkinder bei mir habe. 
mit meinen gedanken bin ich aber nach wie vor oft und vor allem mit sascha und eliszabeth bei alex. es scheint, dass sascha ein wenig ähnlich wie sein onkel vieles an 
fröhlichkeit mitbekommen hat.
auch liebe freunde wie auch schulkollegen, s.links, denken offensichtlich gerne an alex. immer wieder finde ich nachrichten oder treffe menschen die sich gerne an ihn erinnern.

wie rechts zu sehen ist, saß vor kurzem eine eule am grabstein. auch in der box vom geochache waren ganz nette dinge zu finden. ich denke es wäre für viele familien, die vor allem so früh verstorbene angehörige haben, eine nette idee, ein logbuch beim grab  zu hinterlegen, dass die besucher ihre nachricht hinterlassen können. ich finde es jedesmal schön die nachrichten im logbuch zu lesen, obwohl mich jeweils auch mails dazu erreichen und kleine dinge darin zu finden. es macht dann den grabbesuch ein wenig leichter, weil ich weiß - alex ist nach wie vor in vieler menschen gedanken und ich kann daran teilhaben.



Montag, 2. März 2015

nachricht einer ehemaligen kollegin von alex

vor kurzem erreichte mich folgendes mail: 
 
Sehr geehrte Frau Pavlovic,

ich habe von 1995-1999 bei der Aua am Flughafen gearbeitet. Durch Zufall habe ich erst vor Kurzem von Alex' Tod
und seiner Krankheit erfahren. Ich möchte Ihnen hiermit mein Beileid ausdrücken.
Ich habe Alex noch sehr gut in Erinnerung und bin tief betroffen.
Alex war immer so witzig und positiv und bei allen sehr beliebt.
Auch ich habe ihn sehr gemocht.

Es war mir ein Bedürfnis, Ihnen dieses Email zu schreiben.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!
 
natürlich freute ich mich (gepaart wehmut) über diese nachricht.
auabüroeröffnung oktober 2007